The American dream

Listen folks. I really don’t like this guy. Seriously. I don’t. I think he’s crap. Nuts. Rubbish. Really. Is he the right guy to become president? I say: president! Hellooo?

Shit! But this is the States, you know. Wanna be president? You don’t have to be wise or smart or even e-d-u-c-a-t-e-d and stuff. I mean, you only have to have cash, lots of cash. Like tons of cash. And some other smart guy who runs your campaigns.

I mean, how could have Bush, I mean the younger one, or Swarzeneker or even Reagan have done it? They were crap too. And dumb – endlessly.

Let’s get straight here. What has he done, the Trump? Nothin’ but trumpin’. Showin’ off. „I tried to fuck her“, he said. So what? Everyone does. Look at the babe. She’s cute. She really is. „Crab her by the pussy“. I beg your pardon? Where else? Jesus Christ! Come on! Gimme a break! He tried … I mean he said he tried … And he failed.  Brave woman though!

Listen. It’s men’s talk! A joke! Nothing else. I heared this stuff hundreds of times. Joe does it, Bill does it, George does it. Men do it. Professors even. They talk, they show off … This is what being a man means.

And he is right, the beggar, you know. Of course: You’re famous, you’re rich, you’re a star, you get women. That‘s the truth, believe me. Is that sexist? Maybe. So, the world is sexist, the reality is, if you know what I mean. Get over it!

Do I say: Vote for this guy? Nope. He’s ugly, he is. Look at that hair.

This was the first time I liked him though. Bloody hell – he’s real!

Bobby Brown

2 Gedanken zu “The American dream

  1. He’s real … da bin ich mir nicht so sicher. Wer in diesem Raum den kräftigsten Mythos aufbieten kann, der wird Präsident. Daß der Mythos wiederum Elemente des Realen (bad hair, men’s talk) drin hat als Authentifizierungsmittel, macht ihn nicht realer, sondern mythischer. In der ZEIT wendeten sie den Begriff „postfaktische Gesellschaft“ ein paarmal hin und her – ob der wohl paßt?

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    • Man kann wohl beide Gesichtspunkte einnehmen.

      Trumps „men’s talk“ war m.E. der erste Einfall des Realen in die große Show und mit dem Realen will man ihn zur Aufgabe zwingen, da es im imaginären Bereich nicht funktioniert. An der Mythologisierung in diesem Sinne arbeitet er selbst. Jetzt wurde er scheinbar entzaubert, in Wirklichkeit aber nur „realisiert“, d.h. aus der hypermoralischen Blase ausgestoßen.

      Als Gewinner könnte er daraus hervorgehen, wenn es ihm gelänge, diese Blase von außen nun aufzustechen und zur Implosion zu führen. Das Sex-Theme ist ideal geeignet dafür: man müßte nur aufzeigen, daß (nahezu) alle Reichen, Erfolgreichen und Stars ihre Macht nutzen, um sexuell bedient zu werden. Jeder drittklassige Heavy-Metal-Gitarrist rühmt sich, 3000 Frauen „gefuckt“ zu haben und wird bestaunt. Auch Robert de Niro, der gerade eine Tirade losließ, wird wissen, wie das funktioniert …

      Wenn man intelligent vorginge, könnte man dem gesamten „Establishment“ die Luft rauslassen – mal sehen, ob Trump heute Abend diese Linie fährt und alle anderen bei seiner Höllenfahrt mitnimmt.

      Postfaktisch wird, soweit ich sehen, nicht im Sinne der Mythologisierung genutzt, sondern als Beschreibung der Tatsache, daß Fakten de facto keine Rolle mehr spielen, man also sagen könne, was man wolle.

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