Embryologie im Islam

Die Wissenschaft denkt nicht, weil sie nach der Art ihres Vorgehens und ihrer Hilfsmittel niemals denken kann – denken nämlich nach der Weise der Denker. Daß die Wissenschaft nicht denken kann, ist kein Mangel, sondern ein Vorzug. Er allein sichert ihr die Möglichkeit, sich nach der Art der Forschung auf ein jeweiliges Gegenstandsgebiet einzulassen und sich darin anzusiedeln. (Martin Heidegger)

Kennen Sie Keith L. Moore? Nein? Das ist keine Schande. Aber das könnte sich bald ändern, spätestens wenn Sie mit dem Moslem von nebenan sprechen. Unter Muslimen ist Keith Moore nämlich ein Star! Ich wurde mehrfach und aus verschiedenen Richtungen auf ihn angesprochen – also nahm ich mich der Sache an.

Keith Moore ist Embryologe. Er hat eines der größten Wunder des Korans erfunden. Entschuldigung, umgekehrt: Das Wunder war natürlich schon seit 1400 Jahren da, aber erst mit Keith Moore und der modernen Embryologie ist es aus dem Dunkel der Frauenschöße ans Licht der Welt gedrungen. Mohammed hat nämlich im Koran – in einem verkürzten Satz und in der Intonation des bedeutenden islamischen „Evangelisten“ Zakir Naik – „die Entwicklung des Fötus im Mutterleib in großem Detail beschrieben“.  Und wenn Männer wie Zakir Naik das sagen, die ein gutgläubiges Hundertmillionenpublikum haben, dann sollten wir es sehr ernst nehmen, denn heute gehört ihnen der Nahe Osten und morgen vielleicht die ganze Welt.

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