München – islamistischer Terror

Der Anfang des Terrors ist nicht das ausgeführte Einzelattentat der einen Seite, sondern der Wille und die Bereitschaft von Konfliktpartnern, in der ausgeweiteten Konfliktzone zu operieren. (Peter Sloterdijk)

Schnell und fast ein wenig erleichtert war sich die deutsche Medienwelt einig, daß es sich bei dem Attentat in München nicht um Terror oder gar islamistischen Terror gehandelt hatte – zwischenzeitlich spielte man auch mit dem Begriff des Rechtsterrors. Die deutsche Sprache bietet für diese Art des Tötens das malaysische Wort „Amok“ an. Allerdings ist auch dieser Begriff offensichtlich falsch, denn der Amoklauf bezeichnet im europäischen Verständnis eine Affekttat, im fernöstlichen dagegen eine kriegerische Handlung, oft unter Einsatz von Drogen, die die vollkommene Selbstaufgabe beinhaltet, um dem Kriegsgegner größtmögliche Schäden zuzufügen, ihn aber auch einzuschüchtern.

Es geht hier nicht primär um die korrekte Wortfindung, wenn ich behaupte, daß es sich bei den Münchner Ereignissen ganz ohne Zweifel um islamistischen Terror handelte. Auch möchte ich nicht auf die zahlreichen Widersprüche eingehen, vor allem daß englische oder türkische Medien (und womöglich noch andere) auch zwei Tage nach der Tat noch immer von Zeugen berichteten, die ein „Allahu Akbar“ gehört haben wollen oder auf der Existenz von mehreren Tätern beharren, aber auch daß sie Bilder von drei Verhaftungen zeigen, daß der Nizza-Reporter Richard Gutjahr (der mit einer ehemaligen Mossad-Agentin verheiratet ist) ausgerechnet gleichfalls in München in der ersten Reihe stand etc. Das Takbīr ist nicht zuletzt durch westliche Medien zum Inbegriff des Terrors geworden. Und schließlich spielen auch die deutsch-iranischen Wurzeln des Attentäters keine Rolle in meinen Überlegungen: Ali S. ist in München aufgewachsen, ging hier zur Schule und ist mithin Deutscher – im Dialog mit einem Anwohner, der ihn „Wichser“ nannte, antwortete er: „Halten Sie die Schnauze, Mann!“ und beweist damit sogar im Extremfall eine tief verinnerlichte Höflichkeit.

Daß es sich bei der Schreckenstat um islamistischen Terror gehandelt hat, versteht man erst, wenn man die Bedeutung des Begriffes „Terror“ erfasst. „Terror“ heißt „Schreckensnachricht“, das Wort beschreibt die Wirkung, die psychische Wirkung der Tat und nicht die Tat selbst. Diese Differenzierung ist wesentlich.

Sie macht die Tat unmittelbar als Terror sichtbar. Instinktiv – denn die Angst sitzt bereits in uns – dürften fast alle Menschen an islamistischen Terror gedacht haben, als sie die Nachricht – wo und wie auch immer – erhielten. Für den ersten Augenblick ließ vieles auf das Terrormuster islamistischer Extremisten schließen: Schüsse in einem Einkaufszentrum, mehrere Täter und auch die ersten Bilder eines dunkelhaarigen jungen Mannes mit Rucksack paßten ins Bild. Kaum jemandem dürfte in diesem Moment der seltsame Gang des jungen Mannes aufgefallen sein und erste Zweifel kamen erst mit Veröffentlichung des Dialogs auf dem Parkhaus auf.

Was Terror ist, entscheidet nicht der Täter, der Sender der Schreckensnachricht, sondern liegt im Auge des Betrachters, beim Empfänger, in der Wirkung auf ihn.

Noch die verspätete Wortmeldung Merkels enthält mit den Worten „Immer sind es Orte, an denen jeder von uns hätte sein können. So kann ich jeden verstehen, der heute mit Beklommenheit auf eine Menschenmenge zugeht, der im Hinterkopf die Frage hat, ob er dann sicher ist“, den immanenten Terrorbezug und die Kontinuität der Interpretationen. „Wir alle stehen noch unter dem Eindruck der Bilder, der Berichte der Augenzeugen … So ein Abend, so eine Nacht, sind schwer zu ertragen. Sie sind umso schwerer zu ertragen, als wir so viele Schreckensnachrichten binnen ganz weniger Tage hinnehmen mußten.“ Hinnehmen mußten wir islamistischen Terror in Orlando und in Nizza und in Würzburg, Merkel definiert in ihrer Ansprache Terror schlechthin.

Islamistisch ist der Terror aufgrund seiner Kontinuität. Es hätte jede andere Form von Terror sein können – rechter, linker, religiöser, veganer, NSU-, Tierschutz-, Abtreibungs- oder Fußballterror … –, aber in München war es islamistischer Terror, weil wir in einer Situation leben, in der Terror wesentlich islamistisch besetzt ist. Der islamistische Terror ist die mit Abstand größte Terrorangst unserer Tage und es müßte schon eine Moschee Ziel eines Anschlags sein, um unsere unmittelbaren Gedanken umzulenken und selbst dann würden wir noch an einen innerislamischen Zusammenhang denken.

Der islamistische Terror, der 2001 eine Urszene schuf, die sich auf ewig ins kollektive Bewußtsein fraß, der seither fast 30 000 Menschen tötete und ein Vielfaches davon verstümmelte und verletzte und Milliarden beeindruckte, hat es geschafft und arbeitet durch tagtägliche Wiederholung weiterhin daran, das Adjektiv nahezu überflüssig zu machen.

Selbst wenn des Täters Überlegungen in andere Richtung gegangen sein sollten – Breivik oder Winnenden oder Columbine –, dürfte auch er gewußt haben, daß seine Tat diese Konnotation herstellt; weshalb sonst bestand er auf seinem Deutschsein?

Es spielt auch keine Rolle, was er dachte: München war so oder so islamistischer Terror.

Siehe auch: Die Botschaft des Terrors

4 Gedanken zu “München – islamistischer Terror

  1. Ich bin mir sicher, daß es sich um islamistischen Terror handelt – und zwar nicht, weil ich Terror rezeptionsästhetisch verstehe. Die Differenz Rezeptionsästhetik (vulgo: Wirkungsgeschichte) vs. Produktionsästhetik (Was will uns der Autor damit sagen?) passt hier nicht recht. Und das nicht deshalb, weil es die Gewalt zu sehr ästhetisiert (dazu hat Martin Lichtmesz 2012 auf sezession Erhellendes zu Richard Millet geschrieben), sondern weil Terror ein simulacrum bleibt. Wir können als Zuseher aus der medialen Ferne nichts „Reales“ sehen, sondern immer nur die hyperrealen Verweise. Gerade das merkelsche „Es-könnte-jeden-von-uns-Treffen“ imaginiert einen so richtig schön irrealen Wirklichkeitsbezug. Wir nehmen DAS DA als islamistischen Terror wahr, nicht weil es welcher ist oder nicht, oder wir darauf konditioniert worden sind, es als solchen zu lesen, sondern weil DAS DA diese Differenz aussetzt.
    Islamistischer Terror ist es, weil wir um die ethnische Herkunft und die soziale Prägung des Täters nicht herumkommen. Ob er nun den IS oder der IS ihn für sich reklamiert, ist ganz gleichgültig, wesentlich ist, daß ein muslimischer Migrant mit ganz eindeutiger Gewalt auf das Aufnahmeland reagiert.

    Liken

    • Pérégrinateur schreibt:

      Es muss noch nicht einmal eine Reaktion auf das Aufnahmeland sein, es könnte auch ein Abzweig zur Gewalt sein, wo man in der Ursprungsgesellschaft genauso zur Gewalt abzweigen würde. Man wirft eben die soziale und kulturelle Prägung nicht so leicht ab.

      Genau dasselbe beobachtet man an unseren menschheitsumarmenden Mitdfeutschen und (weniger) -europäern. Sie kommen nie aus der sozialtherapeutischen Verstehenshaltung nicht heraus, die hierzulande „angesagt“ ist, auch wo sie Gefahr heraufbeschwört.

      Man findet im Netz hier:

      http://takimag.com/article/surrendering_to_death_gavin_mcinnes/print

      ein Interview mit einem Mitglieder der Eagles of Death Metal, die im Vorlauf des Massakers im Bataclan gespielt haben. Man kann den Mann in vielem, was er sagt, wohl nicht als verlässlichen Zeugen ansehen, er hat erkennbar eine Agenda, die seine Erinnerung wohl zuweilen stark färbt. An der folgenden Beobachtung, als die Schießerei schon im Gange war, würde ich aber nicht zweifeln:

      “I watched about seven people die. A couple of them were three feet from the barrier. They could have fallen backwards and been alive but they were too scared to even turn around. I remember a woman just standing with her hands up in a surrender pose. The terrorist finally saw her and all she did was go, “No no no.” She surrendered to death in front of my very eyes. I was yelling at her, “HEY!” and I don’t think she could hear me. She was so terrified, I think she’d already given up.”

      Normalerweise beschwichtigt man durch Zulächeln und schlimmstenfalls in Angst durch Demutsgesten. Aber manchmal verfängt das eben auch nicht. Etwas makaber gesagt, ist das im Grunde Stoff für eine Loriotsche oder angesichts des blutigen Ausgangs eher eine Monty-Pythons-Szene: Man kommt nicht aus einem durch soziale Konventionen vorgeprägten Verhaltensrepertoire heraus, obwohl es völlig und erkennbar unangemessen ist.

      Unsere persistent aufnahmefreudigen Mitbürger fahren auf den Schienen des billigen Erwartens, gelegt in und von einer fundamental friedlichen und staatlich über Jahrhunderte bezähmten Gesellschaft, der sich nun Elemente mit ganz anderer Prägung aus Staaten mit viel weniger enger Kontrolle untermischen. Natürlich, Gutwilligkeit und Freundlichheit können manchmal in Gesellschaft die Stimmung retten und die Spannung aus der Luft nehmen. Doch nun kommt es eben zur Konfrontation mit der Gewalt, der wir entwöhnt sind. Die Generation meines Großvaters, die den Krieg mitgemacht hat, war sehr viel nüchterner und skeptischer. Sie hat verschiedene Zustände durchlebt, darunter auch welche, in welchen sie nicht gerade in Watte gepackt wurden wie heute, wo der Ausfall der Spülmascheine vielen schon als Katastrophe gilt.

      Der dabei vernünftigerweise gelernte Relativismus der Werte ist jedoch den Blauäugigen heute ein Greuel. Auch die heute so gängige Erwartung, der Staat solle und könne so menschlich handeln, wie man selbst dem Nachbarn gegenüber, schlechthin der Kategorienfehler unserer Zeit, hätte die Kriegsgeneration nicht gehegt. Vermutlich muss mal wieder eine Generation durch eine bittere Ernüchterung hindurch, bis die gesunde Skepsis vielleicht dann wieder eine Weile vorhält.

      PS1: In den Lebensmittelläden findet man heute fast nur noch Partytomaten. Wo sind die größeren abgeblieben? – Sie werden heute alle für die Produktion biologisch abbaubarer Brillen gebraucht.

      PS2: Das Interview, aus dem oben zitiert wurde, hatte übrigens eine Ausladung der Gruppe in Frankreich zu Folge. Meinungsfreiheit schön und gut, aber selbstredend nur für die richtigen Meinungen. Charlie – chichi.

      PS3: Noch eine Wortmeldung aus einer Exotenecke, teilweise im Widerspruch zum obigen Interview. (Der interviewte Redneck ist offenbar weder ein « demi-sel » noch ein Satanist.)

      http://www.riposte-catholique.fr/riposte-catholique-blog/tribune/les-aigles-deplumes-de-la-mort-aiment-le-diable

      Der fundamentalistische Priester, der sie geschrieben hat, wurde inzwischen von seinem Bischof ins Kloster verbannt. Offenbar darf heute selbst ein Katholik von altem Schrot und Korn nicht mehr an das irdische Eingreifen des Teufels oder dessen Evozierbarkeit glauben. Ich tue das ja auch nicht, aber solche Anathemata sind doch sehr eigentümlich, wo das alles vermutlich wohl noch im Dogma steht und nur eben im Augenblick inopportun war. Irgend eine Spur von dem Vorkommnis in der deutschen Presse, die doch sonst jeden Unfug aufgebauscht, wenn er sich nur zur Sensation aufblasen lässt? Vermutlich wollte man auf keinen Fall Wasser auf die Mühlen … Allzeit bereit, die Gatekeeper am Schütz.

      Liken

    • Ich wäre an dieser Stelle besser übervorsichtig. Sie befinden sich schnell auf einer slippery slope. Man kann aus seinem Punkt keine Linie ziehen und sollte es auch aus zwei Punkten nicht tun. Gerade als Blumenberg-Leser weiß man doch um die Gefahr der Ver-Führung durch Kategorie und Metapher.

      Wenn ich die „ethnische Herkunft“ zur Schlüsselkategorie ernenne, wie soll dann noch differenziert werden? Denn wie wir es auch drehen und wenden, wir haben alle eine „ethnische Herkunft“, die uns dann je nach Geschichtslage zu irgend etwas prädestiniert. Und die soziale Prägung des Täters weist doch – soweit ich sehe – nicht auf problematische Verhältnisse hin. Wenn, dann in spiegelverkehrter Weise: da wurde einem das Deutschsein vergällt und zwar aus kulturell nichtdeutscher Seite, weshalb sich seine Wut wohl gegen „Ausländer“ richtete. Ob er Muslim war, wissen wir nicht (oder doch?) und Migranten waren seine Eltern. Es gibt sogar Hinweise, daß er Muslime haßte. http://www.spiegel.de/sptv/spiegeltv/david-s-spiegel-tv-zum-amoklauf-am-oez-muenchen-a-1104606.html

      Maximal könnte man von „islamischem Terror“ sprechen – wenn man das dürfte, vorausgesetzt, der Mann war Muslim. Eine Islamisierung kann ich nicht ausmachen.

      Gerade weil Terror ein Simulacrum ist, kann ich es nur „rezeptionsästhetisch“ begreifen. Das Realum spielt hier nur die zweite Geige. Wollten wir uns auf die Realien primär verlassen, laufen wir schnell Gefahr, in Totalitarismen zu verfallen und auch ganz real auf gleicher Ebene reagieren zu wollen. Dabei ist es doch der Vorteil des zivilisatorischen und differenzierenden Denkens, sich vom Primitivrealismus des „islamistischen Terrorismus“ und des urislamischen Geistes zu unterscheiden, der die Trennung zwischen Ding und Zeichen, Substanz und Essenz, Tatsächlichem und Symbol oft nicht denken kann.

      Liken

  2. Pérégrinateur schreibt:

    Man will den Wald verstecken, indem man auf die eigentümlichen Wuchsformen der Einzelbäume hinweist: Dieser hat dort einen Knubbel, jener hat eine gespaltene Krone und der dritte hat einen Riss von einem Blitzschlag und der vierte ist nur morsch, weil sich der Hallimasch angesiedelt hat. Das hat also angeblich gar nichts miteinander zu tun. Trotzdem aber können alles Buchen sein, von denen jedenfalls soundsoviel Prozent innen faul sein werden, einen Baumpilz haben werden, umfallen und dabei den Förster erschlagen werden usw. usf.

    Dies war nun eine biologische Metapher, aber doch immerhin kein Tiervergleich, sondern eine hoffentlich doch wohlgefällig-grüne. Wer will, kann auch eine kulturelle Metapher heranziehen. Fest stehen jedenfalls einige Merkmale der betrachteten Population:

    1. Herkunft aus tribaler Gesellschaft (35–40 % an Kusinenehen) mit einem Verhaltensdimorphismus Binnengruppe/Außenwelt, der auch gegenüber dem neuen Milieu rücksichtsloser sein und leichter zur Gewalt greifen lässt. Es ist eine Ehrenkultur mit Erziehung zu hemdsärmeliger Männlichkeit.
    2. Mangel an Bildung und geringe Bildungsneigung.
    3. Sehr große Neigung, für Misserfolg die Gesellschaft, in der man lebt, verantwortlich zu halten. Dazu der Anspruch, dass einem als treuem Gläubigem von Rechts wegen eigentlich Privilegien zustünden.
    4. Seit dem Aufkommen des politischen Islamismus flüchten sich Muslime mehr und mehr in eine Observanz unsinnigster religiöser Regeln, von der eine magische Verbesserung der eigenen Verhältnisse erwartet wird. Wenn dieses – wie Wunder! – nicht verfängt, braucht und findet man Sündenböcke.
    5. Weltweit etwa an der Zusammensetzung der Gefängnispopulationen messbare, vergleichsweise hohe Kriminalitätsraten, gerade auch bei Gewaltkriminalität.
    6. Starke „Vererbung“ der Merkmale auch auf die nächsten paar Generationen, ganz gleich, ob das nun auf genetischem oder kulturell-„memetischem“ Wege geschieht.

    Nun der Blick anders herum:

    7. Traditionell geringe Integrationsfähigkeit der deutschen Gesellschaft, auch heute gut erkennbar, wenn man es an Realien und nicht an Bekenntnissen bemisst. Die deklamatorisch in hohem Maß menschheitsbeseelten Bessergestellten etwa trachten, ihre Kinder mit allen Mitteln schon allein aus den von der deutschen Unterklasse dominierten Schulen herauszuholen.

    Im Einzelfall kann man gewiss kaum je eine zuverlässige Prognose stellen, dagegen durchaus für Aggregate. Es gibt Statistiken, und wer nicht in Wolkenkuckucksheimen lebt, wird Entscheidungen diese zugrunde legen. Etwas Besseres haben wir nun einmal nicht; wer auf Wunder durch Voluntarismus und Sursum Corda hofft, sollte nach Lourdes pilgern und nicht das Staatschiff führen. Offenbar gibt es keine Panazee zur Integration. Vom Glauben an Berliner Genielösungen, indem man erst die Schiffe hinter sich verbrennt und dann „Wir werden siegen, weil wir siegen müssen“ schmettert, ist entschieden abzuraten. Vielleicht sollte man es einmal wieder mit der klassischen Staatsfunktion der Kontrolle der eigenen Grenze versuchen? Man müsste dazu natürlich auf den Ex-Germania-lux-Glauben verzichten, was für ein unmenschlicher Schmerz!

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.