Die letzten Reserven

Im Anschluß an das letzte terroristische Großereignis, die Todesfahrt eines französischen Bürgers muslimischen Glaubens und tunesischer Herkunft in Nizza, gab es eine Meldung, deren wahre Bedeutung offenbar nur wenigen aufgegangen ist. Man hat sie gebracht, auch in den deutschen Medien, aber man hat sie nicht kommentiert, wie das ansonsten üblich ist. Dabei beweist sie mehr als alles andere den wahren Zustand unserer europäischen Demokratien, zumindest den unseres westlichen Nachbarn; aber was derzeit in Frankreich und Belgien geschieht – daran kann kein Zweifel bestehen – wird die Zukunft aller Länder sein, die ähnliche Einwanderungsentwicklungen zulassen. Die tausendfachen in großer Selbstverständlichkeit vorgebrachten Allahu-Akbar-Rufe aufgebrachter Türken vor deutschen Rathäusern und Botschaften in Deutschland sind nur eines von vielen Indizien.

Berlin

Stuttgart

Bielefeld

Die Meldung lautet: „Frankreich ruft Bürger zum Reservedienst auf“. Gedient oder ungedient, mit militärischer Ausbildung oder ohne, „patriotische Bürger“ – das wäre in Deutschland schon fast unsagbar – sollten sich melden.

Was heißt das anderes, als daß der demokratische Rechtsstaat an seinen Reserven kratzt. Die Substanz der Wehrhaftigkeit ist weggespart, pazifiziert, gegendert, entmannt, verweichlicht, fortdiskutiert, ist aufgebraucht im Angesicht einer massiven und doch diffusen Bedrohung. Die Exekutive des Staates kann ihre Bürger nicht mehr schützen. Es genügen drei mittelgroße Attentate und die Leistungsgrenze ist erreicht.

Noch ist die Stimme leise, ein fernes Flüstern vielleicht, aber die Männer (und Frauen) auch dieses Landes sollten damit beginnen, sich die Frage zu stellen: Wie werde ich entscheiden, wenn das Vaterland ruft? In Frankreich ist es schon soweit.

Bringt es auf den Punkt: Zeller Zeitung

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