Schwedische Zustände

Die Auswirkungen einer „naiven und gutmenschlichen (snillistisk) Einwanderungspolitik“ erschüttern gerade die norwegische Gesellschaft. Diese Worte stammen von Sylvi Listhaug, Norwegens Integrations- und Einwanderungsministerin. Man kann es als einen Schuß vor den Bug sehen, was das Team des NRK, des norwegischen Staatsfernsehens, an Bild-, Ton-, und Hintergrundmaterial aus Schweden mitbrachte. „Eine Gesellschaft in Auflösung“ sieht die dänische Zeitschrift „Den korte avis“. Mit großer Sorge betrachten die skandinavischen Nachbarländer den rasanten inneren Zerfall weiter Teile der schwedischen Gesellschaft.

55 Ghettos in Schweden

Schwedens gefährlichste Gegenden

1990 verzeichnete man drei Ghettos (utenforskap), heute sind es 186 in 22 schwedischen Städten, davon gelten 55 als „No-Go-Areas“! Es sind jene Peripherien der großen Metropolen, wo sich Menschen mit Migrationshintergrund konzentrieren, meist afrikanischen und arabischen Herkommens. Eine Gemengelage aus sozialem Abstieg, Frustration, Kriminalität und Religiosität führt zu undifferenziertem Haß auf die Gesellschaft und die Polizei repräsentiert diese Gesellschaft. Selbst Feuerwehr und Krankenwagen brauchen polizeiliche Unterstützung, die Ordnungshüter selbst wagen sich nur in großer Zahl und bis an die Zähne bewaffnet hinein: schußsichere Westen, Helme, Arm- und Beinschützer und die geladene Pistole im Holster. „Polizeifishing“, so erzählt eine junge Beamte in die Kamera, sei gang und gäbe: man rufe zu einem Notfall und locke die Polizisten damit in einen Hinterhalt, um sie zu bekämpfen.

Es geht um Territorien, berichtet ein anderer Polizist. Pflastersteine sind Alltag, Molotowcocktails, Stich- und Schußwaffen, selbst Handgranaten keine Seltenheit. Kriminelle Gangs stecken ihren Claim ebenso ab wie radikale Islamisten. Auch die Kamera des NRK-Teams wirkte wie ein rotes Tuch – das Team mußte die Beine in die Hand nehmen.

„Das Allerwichtigste“, sagt die norwegische Ministerin, die gerade ihren Einwanderungsbericht vorlegen muß, „ist die Frage, wie viele nach Norwegen kommen werden. Wenn Integration glücken soll, so ist es entscheidend, die Zahl der Ankommenden niedrig zu halten.“ Der Bericht aus Schweden sei „schockierend“ – ein Schock zur rechten Zeit!

Noch ist Norwegen nicht verloren.

Quellen:

NRK: Reportage Från NRK Om Det Mångkulturella Sverige (die gesamte Reportage)

NRK Text: Svensk politi: – Vi er i ferd med å miste kontrollen

NRK Text: Sjokkert over tilstandene i Sverige

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3 Gedanken zu “Schwedische Zustände

  1. Leonore schreibt:

    @Kurt Droffe

    Unter dem Titel „Ausgrenzungen“ hatte seidwalk schon vor einiger Zeit mal das Problem angesprochen, daß sich Christen in den Flüchtlingsheimen unerträglicherweise schon wieder in Verfolgungs- und Bedrohungssituationen wiederfinden.

    In der FAZ stand mal, daß für die Sicherheitsdienste in Flüchtlingsheimen einfach Leute, „die Arabisch sprechen“ eingestellt worden sind… Man hatte nicht bedacht, daß es sich hierbei mehrheitlich um Muslime handeln würde. Beziehungsweise hatte man wohl die so oft gehörte Meinung, daß 99% der Muslime friedlich und tolerant seien, allzu wörtlich genommen.

    Wenn man sich vorstellt, es wären nicht Christen, sondern Muslime, Juden, Indios oder Vietnamesen, die die weltweit am meisten verfolgte Gruppe wären, wenn man sich weiter vorstellt, diese hätten sich mit knapper Not nach Deutschland gerettet und würden jetzt hierzulande exakt derjenigen Gruppe Tag und Nacht ausgeliefert, der weltweit die meisten Christenverfolger angehören – – KANN man sich sowas überhaupt vorstellen?

    Es ist unfaßbar, was zur Zeit geschieht.

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  2. Kurt Droffe schreibt:

    Furchtbar. Man könnte wirklich manchmal heulen vor Wut: Alles bekannt, alles absehbar. Und nichts unternommen, keine vorausschauende Politik, nirgends. Was jede Disko hinkriegt, „Ihr kommt rein, ihr nicht“, das glaubt man als Staat oder Staatenverband nicht schaffen zu können und zu müssen. Und gibt aber zugleich drinnen Freibier aus. Heute war auch ein deprimierender Artikel von Mechthild Küpper in der FAZ zur (ja nicht ganz unbekannten) Lage von Christen in muslimisch dominierten Flüchtlingsunterkünften (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/fluechtlingspolitik-vergesst-die-christen-nicht-14223590.html). Haben Sie da ähnliche Einsichten aus dem Umgang mit „Ihren“ syrischen Flüchtlingen?
    Und in seiner Parallelgesellschaft sondert eine Leuchte wie Augstein seine Dummheiten ab und erklärt uns, daß wir ja alle bloß Miesmacher und Rassisten seien.

    Was mich persönlich besonders deprimiert: Diese ganze irrsinnig-dümmliche Politik, bzw. dies Politikversagen drängt mich weiter nach rechts, als ich wirklich bin, und zur unwilligen Akzeptanz mir eigentlich unakzeptabler Positionen, die ich dann evtl. nolens volens mit unterstütze um der momentan wesentlichen willen.

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    • @ „Haben Sie da ähnliche Einsichten aus dem Umgang mit „Ihren“ syrischen Flüchtlingen?“

      Nein, kann ich nicht bestätigen. Sowohl Syrien als auch Eritrea waren/sind als Vielreligionenstaaten vergleichsweise tolerant. Die von mir betreuten Syrer haben nur wenige Wochen in der Erstaufnahme gelebt, sind seither in Wohnungen untergebracht. Sie sind auch keine Eiferer, auch als strenge Muslime.

      Allerdings weiß ich durch die Kontakte zu den kirchlichen Helferkreisen, daß auch hier vor Ort junge Christen oder Apostaten regelrecht gerettet werden mußten, in einigen Fällen mit Identitäts- und Ortswechsel.

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