Neues von Mohammed

Nicht vom Propheten, sondern vom in Sachsen gescheiterten Mohammed. Sehnsucht, Enttäuschung, seelische Probleme, Einsamkeit ließen ihn Deutschland Hals über Kopf verlassen. Zurück in die Türkei – ohne gültiges Visum. Das war der Plan. Drei Tage hatte er dafür veranschlagt.

Die Realität: Zwei Wochen später ist er noch immer in Griechenland, irgendwo. Schon am zweiten Tag nach seiner „Flucht“ aus Deutschland rief er Hussain an. Aufgelöst. Mit den Nerven am Ende.

Keiner Fremdsprache mächtig, hatte er sich zwei Landsleuten anvertraut. Wenig später war er seinen Ausweis, sein Handy und den Großteil seines Geldes los.

Ein freundlicher Grieche hatte ihm in Alexandroupoli ein Telephon geliehen. Mit diesem fragte nun der erwachsene Mann den 20 Jahre jüngeren Hussain (und nicht etwa seinen Bruder Salim), was zu tun sei. Hussain versucht dem Griechen ein Versprechen abzuringen, dem Orientierungslosen an die Grenze zu helfen.

Seither wissen wir nichts mehr von ihm. Nur daß er seine Mutter in Syrien kontaktiert hatte, aber die kann ihm auch nicht helfen.

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