AfD und mediale Lernresistenz

Wer geglaubt hat, die mediale Macht an Rhein, Spree und Isar habe aus der permanenten unsachlichen Verbalklatsche gegen die AfD gelernt und begriffen, daß sie der neuen Partei damit massenweise mündige Wähler zuschanzte, sieht sich getäuscht. Im Gegenteil, das Trommelfeuer wird intensiviert. Statt die inhaltliche Auseinandersetzung zu suchen, statt die Wählerstimme zu akzeptieren, statt selbstkritisch zu reflektieren, wird weiter und wird sogar verstärkt fehlinformiert, gemeint, gebogen und gehaßt – hier ein besonders unterbelichtetes Elaborat. Eines der zahlreichen Geschosse, ist das sogenannte „Geheimpapier“ der AfD-Spitze, das nun durchgesickert ist, „geleakt“, und mit diversen Invektiven – „Stimmung gegen den Islam“, „rückwärtsgewandt“, „alles verbieten“, „unsozial“ – garniert wurde.

Ich kann jedermann nur dringend empfehlen, sich der Mühe zu unterziehen, diese 70 sehr aufschlußreichen Seiten zu lesen, unter dem Vorbehalt eines Entwurfes. Man kann eine Menge über diese Partei und unsere „freien Medien“ lernen.

Allein das Inhaltsverzeichnis beweist die Unsinnigkeit der Unterstellung, es handele sich „im Kern um einen strikten Anti-Islamkurs“ (was im Übrigen nicht verboten ist). Kein einziger Punkt ist – soweit ich sehen kann – jenseits des Diskutablen und kein Programm der Welt deckt alle Vorstellungen eines selbständig denkenden Menschen. Parteientscheidungen sind immer Schnittmengenentscheidungen.

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