Echte Bereicherung

Die Erfolgsmeldungen glückender Integration und arkadischer Multikultiseligkeit reißen nicht ab und erobern nun auch das intimste Örtchen: den Abort.

Schon vor Jahren machte mich ein Bauleiter auf das Problem aufmerksam. Auf seiner Baustelle in Düsseldorf arbeiteten eine ganze Reihe an „Arabern“ und tatsächlich am Stammtisch fiel der für mich rätselhafte Satz: „Die können nicht mal richtig scheißen“. Als neugieriger Mensch fragt man nach, was zu einer wenig appetitlichen Tatortbeschreibung führte. Demnach wären die Toiletten über und über mit Fäkalien beschmutzt gewesen, die Klobrillen permanent hochgeklappt und Sohlenabdrücke auf den Keramikschüsseln deuteten auf schwierige Balanceakte hin. Ich konnte mir kein rechtes Bild der Szenerie machen.

Jahre später fiel der Groschen. Die Männer nutzten die Hockstellung. Über ganz andere Wege begann ich selbst an unseren Toiletten zu zweifeln. Tatsächlich stellte sich heraus, daß die Hockstellung, die Menschen seit Anbeginn der Zeiten und ganz instinktiv nutzten, wesentlich gesünder ist. Von Darmkrebs über Hämorrhoiden und Beckenbodenschwäche bis zur einfachen Verstopfung – alles kann mit der natürlichen Toiletten-Haltung behandelt, verhindert, geheilt werden. Ein einfacher Selbstversuch bestätigte die Theorie. Durch die Hockhaltung wird ein Einknicken des Dickdarmes verhindert, der automatisch beim Sitzen entsteht, es kommt zu einer schnelleren, einfacheren und vollkommeneren Entleerung.

Unsere Altvorderen wußten das noch, selbst die berühmten römischen Kloaken waren entsprechend konstruiert und nun erinnern uns viele Migranten – wenn auch mitunter auf unangenehme Art – an das alte Wissen.

FAZ, Focus und andere nutzen freilich auch diesen Vorgang, um gleich ein bißchen Ideologie einzuhämmern. Da hat ein Hamburger Professor also die „Multikulti-Toilette“ ausgetüftelt. Nach jahrzehntelanger Forschungsarbeit wurde jetzt der Fußabtritt erfunden!

(Bild: TUHH / Triften Design / Sabine Schober)

(Bild: TUHH / Triften Design / Sabine Schober)

Dieses Patent muß ich nun anfechten, denn das ingenieurtechnische Genie meiner Ehefrau hatte diese Lösung schon vor Jahren realisiert. Hier das Beweisphoto:

P1020763

Einfach ein paar Styropor- und Holzplatten übereinanderlegen und miteinander verbinden (hier mit Klebeband), etwas niedriger als die Schüssel und fertig ist die Multikulti-Toilette.

Wir jedenfalls sind gewappnet für den ersten Besuch.

 

 

————————————————————-

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s