Mit dem Hammer

Vergangenen Montag durfte ich zum wiederholten Male vor dem „Goethekreis“ in Plauen sprechen. Zur Debatte stand Herbert Fritsches Briefwechsel mit führenden Intellektuellen der Zeit. Aufgrund der aktuellen dramatischen Krise sah ich mich jedoch nicht in der Lage, ein akademisches Liebhaberthema abzuhandeln und nutzte die Gelegenheit, einige grundsätzliche Gedanken zur Situation zu äußern.

Der Vortrag war demzufolge in zwei Teile getrennt: im ersten wurde dem Publikum mitgeteilt, was es unter normalen Zuständen hätte erwarten können, im zweiten wurde dann Tacheles geredet.

Die Reaktion war durchweg positiv – offenbar herrscht ein großes Bedürfnis nach Diskussion und Aufklärung. Der Vortrag wurde zum Teil mit Erschrecken, zum Teil mit Wohlwollen aufgenommen, es gab eine intensive Auseinandersetzung, in der vor allem Sorgen und Ängste thematisiert wurden. Ein Zuhörer nannte das Referat „alarmistisch“, worauf ich entgegnete, daß ich das nicht als Alarmismus, sondern Realismus betrachte und wenn Realität alarmiert, dann müsse sie umso mehr besprochen werden.

Hiermit stelle ich diesen vorläufig ersten und der Vortragsituation angepaßten, also durchaus längst noch nicht umfänglichen Entwurf aufgrund der Textlänge als Download (Word) zur Diskussion.

1. der komplette Vortrag (inkl. Fritsche)

2. gekürzte Variante – nur „Flüchtlingskrise“

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