AfD – Wahnsinn II

Ähnliche Masche bei Gauland: Fast alle – die anderen vertreten in der Regel die Schweigepolitik – haben sich genüßlich auf die „nützlichen Idioten“ gestürzt. So habe der brandenburgische Vorsitzende der AfD die freiwilligen Helfer bezeichnet: „Die Welt„, „Süddeutsche„, „TAZ„, „Tagesspiegel„, „Stern„, „Neues Deutschland„, „Berliner Zeitung„, „rbb„,“Märkische Allgemeine“ …

Tatsächlich sagte Gauland: „Die Kommunen sind mit ihren Mitteln am Ende und die zugegebenermaßen bewundernswerten freiwilligen Helfer werden immer mehr zu nützlichen Idioten einer verantwortungslosen Utopie herabgewürdigt.“

18. Plenarsitzung des Brandenburgischen Landtags (ab 1:40 min):

AfD – Wahnsinn

Björn Höcke ist ein Sonderling, gefährlich und verrückt, meint – in wenigen Worten zusammengefaßt – die linksliberale Huffington Post“. Und dafür gibt es gute Gründe, genau genommen sind es fünf:

1. Höcke hielt als Lehrer die Landesflagge (Karte?) hoch = Nazi
2. Höcke kleidet sich gut = Nazi
3. Höcke kritisierte die Bombardierung Dresdens = Nazi
4. Höcke liebt die Natur = das ist sowas von Nazi
5. Höcke verehrt Preußen = Nazi

Wehret den Anfängen! Erwachet!

http://www.huffingtonpost.de/2015/11/02/bjoern-hoecke-fakten-leserbrief_n_8451168.htm

 

 

It’s better to die

„Familiennachzug begrenzen – Unchristlich, aber unvermeidlich?“ – so lautete eine Diskussionsrunde bei Anne Will. Nicht mein Konflikt und dennoch stand ich heute vor der schweren Aufgabe, die ich mir nicht ausgesucht habe, die Aussetzung des Familiennachzuges dem Syrer Muhannad nahe zu bringen. Es kann dauern, Jahre, vielleicht wird es gar nichts, vielleicht doch …

Er hat vier Kinder, eine Frau. Sie leben nicht mehr zu Hause, denn dort sei es gefährlich, sie sind bei den Großeltern untergebracht. Er zeigt mir Videos von lebensfrohen Kindern, acht oder zehn Jahre alt. Die eine wünscht ihn sich zurück, dann fehlen ihr die Worte. Im Hintergrund hört man die Mutter freundlich motivierend, aber der Kleinen fällt vor der Kamera nichts mehr ein, verschämt druckst sie herum. Die jüngste Tochter rezitiert stolz ein paar Verse von Allah und Mohammed, die sie in der Madrasa gelernt hat. Die Kinder sitzen im Bett oder auf dem polierten Steinfußboden, Jeans, T-Shirt, das Haus – soweit man sehen kann – ist sauber und westlich eingerichtet. Ein Photo von seiner Frau aus glücklicheren Tagen: ein rundes Gesicht von rotem Stoff umrahmt. Wenn er telefoniere, so sagt er, dann könne er manchmal die Bombeneinschläge hören. Vor wenigen Tagen erst sei in der Apotheke gegenüber eine Granate eingeschlagen und habe auch die Fenster der großelterlichen Wohnung zerstört. Im Auto sei ein Blindgänger gelandet. Trotzdem nennt er die Gegend verhältnismäßig sicher.

Als ich die neuen Beschlüsse zum Familiennachzug erkläre, wird er still, werden wir alle still. Er ringt um Worte, schluckt. Dann sagt er: „But I hope … I will wait“. Wieder Ruhe und der Satz: „Than it’s better to go back and die with my family“.

Nach der Lektion spricht er noch: „I hope you can help me!“ Was soll ich sagen? Ich nicke und zucke mit den Schultern zugleich.

Muslime in Dänemark II

Anfang des Jahres hatte Imam Oussama El-Saadi, Vorsitzender der Grimhøjmoschee im Aarhuser Problemviertel Gjellerup, noch die Chuzpe – selbstverständlich vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt – im Namen seiner Gemeinde und vor laufender Kamera, sich den Sieg der ISIS zu wünschen: „Für uns gilt: Wir wollen, daß der Islamische Staat vorankommt. Aber das bedeutet nicht, daß es jener Islamische Staat sein muß, den man gerade sieht“. Auch die Einrichtung eines/des weltweiten Islamischen Staates schien ihm sympathisch zu sein: „Aber wir wünschen uns, eines Tages einen Islamischen Staat weltweit zu sehen“. Auf die Frage, ob dänische Piloten, die den ISIS in Syrien bombardierten, also auch Krieg gegen „euch“ (Muslime im allgemeinen und dänische Muslime) führten, antwortete er im Januar mit einem entschlossenen „Yes, sicher“.

Neues Bild

Großer Aufruhr in den Medien. Selbst Naser Khader, syrischstämmiger liberaler Politiker und Muslim und einst Gründer der „Liberalen Alliance“ plädierte daraufhin, und weil El Saadi mit zurückgekehrten Syrienkämpfern in persönlichem Kontakt stand, für die Schließung der Moschee. Doch die dänischen Behörden setzten auf Dialog und nun scheint sich dieser Einsatz gelohnt zu haben. In einem Interview des Regionalsenders TV2 Østjylland legt der Imam eine klassische Pirouette hin. Stolz berichtet der Sender in politisch korrekter Sprache: „Grimhøj mit Kehrtwende: Kämpft gegen Syrienreisende (sic! – syriensfarere)“.

Lächelnd und in holprigem Dänisch erklärt El-Saadi vor schwarzer Flagge: „Wir versuchen, ihnen zu erklären, daß es eine schlechte Idee ist, daß man gegeneinander kämpft, als Muslime in Syrien.“ Gern nimmt der Sender den Ball auf und betont die nun hilfreiche Mitarbeit des Imams, der aktiv in die Entscheidungen der jungen Männer, welche in den Krieg zu ziehen überlegen, eingreift. Und auch die Polizei zeigt sich dankbar. Immerhin konnte die Zahl der „Reisenden“ von 30 im Jahre 2014 auf vier im laufenden Jahre verringert werden, „soweit man weiß“. „Für viele überraschend, wählte die Moschee nun die Zusammenarbeit“, verkündet der Sender sichtlich beruhigt. Vertreter verschiedener Behörden sekundieren gern.

El-Saadi bringt auf den Punkt, wie Dialog funktioniert: „Niemand schreibt uns vor, was wir zu tun haben, weder die Polizei noch die Politik. Es war ein Dialog. Wir haben ihnen Ratschläge gegeben und sie gaben uns auch einige Ratschläge.“ Dann plaudert er aus dem Nähkästchen: Eines Tages kam ein junger Kerl zu ihm und wollte „gerne nach Syrien reisen“. El Saadi riet ihm ab und „nach zwei Wochen traf er ihn wieder und der junge Mann konnte ihm stolz berichten: ‚Ich habe einen schönen Job gefunden, ich arbeite, ich bin sehr zufrieden, alles ist in bester Ordnung“ – sowas hört man bei TV2 gerne und sieht daher keine Notwendigkeit, nachzufragen. Der Behördenchef konstatiert mit Freude, daß die Grimhøj-Leute nun endlich eingesehen hätten, wie „Religion und gesellschaftliche Pflichten Hand in Hand gehen können“.

Das freilich waren nicht ganz die Worte des Imams. Man muß sie sich auf der Zunge zergehen lassen: die schlechte Idee, von der man die potentiellen Gotteskrieger abbringen wollte, war, auf den Hauptsatz reduziert: „… daß man gegeneinander kämpft, als Muslime …“ – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Kleine Flaggenkunde Pegida II

Dresdener Impressionen

Neben den Staatsflaggen findet sich auch eine ganze Reihe von Landesflaggen.

Eine brandenburgische Fraktion:

Brandenb

Bayern im Lichterglanz:

Bayern

Die sächsische Flagge mit Wappen. Auch das stellt eigentlich eine Ordnungswidrigkeit dar, da diese Flagge nur staatlichen Institutionen zusteht. Frei hingegen ist die grün-weiße Flagge.

SAchsen klassisch

Auf die „stolze Tradition Sachsens“ wollte der Träger dieser Flagge hinweisen.

Sachseb König

Auf ihr ist das Wappen des Königreiches Sachsen zu sehen – die Flagge war von 1816 bis 1918 im Dienst. Sie erinnert u.a. an die 1848/49 er Revolution. Auch die schwarz-gelbe (nicht Dynamo Dresden) Vorgängerflagge des Königreichs Sachsen (1805-1815) war zu sehen.

Wer bei der Niederschlesischen Flagge

schlesien

reflexartig „Revanchismus“ ruft, muß sich historisch belehren lassen. Der Träger gab als Argument vor, seine Frau sei aus Glogau, weshalb er die Flagge trage. Ich selbst war der Meinung, das sei „nicht ganz ohne“. Tatsächlich aber gehörten Teile des heutigen Sachsen – Niederlausitz (Görlitz) – zur preußischen Provinz Schlesien und wurden nach 1945 Sachsen zugeschlagen. Das Tragen der gelb-weißen Flagge ist laut Verfassung des Freistaates auch heute noch in diesen Gebieten – ebenso wie in den sorbischen Gebieten die sorbische Flagge – neben der sächsischen gleichberechtigt erlaubt.

Zwei Flaggen stellten mich vor große Rätsel.

Saarland

Weißes skandinavisches Kreuz auf rotem und blauem Grund – der Träger war aus dem Saarland angereist und trug die saarländische Protektoratsflagge, die von 1946 – 1957 gültig war.

„Flag of Saar (1947–1956)“ von User:Khardan - Eigenes Werk. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons ©https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flag_of_Saar_

© Wiki gemeinfrei

In diesen Jahren war das Saarland zwar Frankreich unterstellt – daher die Tricolore-Farben –, besaß aber eine teilweise Souveränität. 1955 wurde dann in einem Volksentscheid die Angliederung an die Bundesrepublik mit 67% zu 33% legitimiert. Auf diesen Volksentscheid kam es dem Saarländer besonders an – er begriff das Mitführen der Flagge also als symbolischen Ausdruck für die Forderung nach Volksentscheiden in wesentlichen Fragen.

Träger dieser Flagge

Kurpfalz

war ein junger Mann in Bundeswehruniform. Er stammte aus Kaiserslautern und trug die (historische?) Flagge der Kurpfalz die wohl bis 1777, als die Wittelsbacher Linie ausgestorben war und die Pfalz Bayern angeschlossen wurde, gültig war.

Unter den politischen Flaggen, die bei Pegida-Demonstrationen gezeigt werden, muß man Phantasieprodukte oder Willensentäußerungen von Symbolen politischer Bewegungen unterscheiden.

Weltberühmt und eher dem linken Spektrum zugehörend, ist die Regenbogenflagge der Friedensbewegung mit der Aufschrift „Pace“ oder „Peace“.

pace

Sie wird auch bei Greenpeace und gelegentlich bei Homosexuellenkundgebungen gezeigt. Sie „dient in vielen Kulturen weltweit als Zeichen der Toleranz bzw. Akzeptanz, Vielfältigkeit, der Hoffnung und der Sehnsucht“ (Wiki).

Am ganz anderen Pol, was die Verbindlichkeit betrifft, ist dagegen die Flagge der „Identitären Bewegung“ einzuordnen, hier in einer stark stilisierten Form – es gibt sie auch in Umkehrfarben.

IdentitDas Lambda, der griechische Buchstabe „Λ“, steht für „Lakedaimon“, den antiken Stadtstaat, dessen geistiges Zentrum Sparta war. Die Identitären sind eine vor allem junge Bewegung – auch wenn der Träger der Flagge die 50 bereits überschritten haben dürfte – deren Hauptziel es ist, „den großen Austausch“ der Bevölkerung zu verhindern. Sie setzt dabei vor allem auf spektakuläre und symbolische Aktionen, bemüht sich aber auch um eine „metapolitische“ Fundierung.

Die Flagge „Widerstand“ konnte weder der Träger noch eine Recherche aufklären. Das Wort stand dort Pate für die zu transportierende Botschaft.

WiderstandGleiches gilt für die Phantasiefahne „Frieden – Mir – Peace“.

Freieden

Das Rentnerehepaar wollte eigentlich die in der DDR weit verbreitete Picassotaube, doch ist diese urheberrechtlich geschützt und diese weiße Taube auf hellblauem Grund kam dem am nächsten.

Eine Aufnahme der polnischen, ungarischen und norwegischen Landesfahnen ist mir leider nicht gelungen.

Fortsetzung: Kleine Flaggenkunde Pegida I

Kleine Flaggenkunde Pegida I

Dresdener Impressionen

Pegida ist vielfältig, mehrsprachig, bunt, multikulti. Davon zeugen auch die bunten Fahnen. Hier eine kleine Phänomenologie mit Erklärungen.

Am häufigsten vertreten ist wohl die Nationalflagge. Eine Abart davon wird hier gezeigt – gelb, rot, schwarz:

D gedrehtWird auch gern als Strickmütze getragen:

D gedreht Mütze

Man begründete das mit alter Tradition, früher sei die Fahne eben so gehalten worden. Tatsächlich kam mir sofort das Hambacher Fest in den Sinn, aber die Befragten wußten damit nichts anzufangen. Viel mehr wurde betont, daß sie damit ausdrücken wollten, wie verdreht alle Politik heutzutage in Deutschland sei.

Zahlenmäßig mindestens gleichwertig die mittlerweile berühmt gewordene Wirmer-Flagge.

Wirmer

Josef Wirmer, der Vater dieser Schöpfung, die das christliche Kreuz und die deutschen Nationalfarben kombiniert, stand dem Stauffenberg-Kreis nahe, war Katholik und konservativer Politiker. Die Flagge sollte als neue, unverbrauchte Nationalflagge nach erfolgtem Attentat auf Hitler dienen. Insofern erscheint es nur logisch, wenn politische Bewegungen, die sich im Erbe der „Konservativen Revolution“ sehen – die im Übrigen standhafte Antifaschisten hervorgebracht hat – sich zu dieser Fahne bekennen und das mediale Entsetzen ist nur dann zu verstehen, wenn man begreift, daß in der Öffentlichkeit noch immer eine undifferenzierte Gleichung zwischen Nationalsozialismus und Konservatismus gezogen wird.

Unter den Staatsflaggen dürfte dann die russische am weitesten verbreitet sein. Damit wollen die meisten Fahnenträger wohl eine andere, nicht-konfrontative Rußlandpolitik einfordern. Auch eine Transformation der Deutsch-Sowjetischen in eine Deutsch-Russische Freundschaft ist denkbar. Im vorliegenden Falle wird die Standarte des russischen Präsidenten getragen, eine Dienstflagge, die wohl Putinnähe als auch historische Größe und christliches Erbe (der Heilige Georg als Erzmärtyrer der Orthodoxen Kirchen) darstellen soll.

Rußland

Eine Hybridform aus deutschen und russischen Nationalfarben symbolisiert diesen Vorsatz unzweideutig. Diese Flagge wurde von zwei Krim-Russen getragen, die bereits zum vierten Mal an der Demonstration teilnahmen.

DeuRuss

Teilnehmer aus Österreich signalisieren Ihre Anwesenheit.

Österreich

Hier handelt es sich um die Bundesdienstflagge, einer Kombination aus Bundesflagge (rot-weiß) und Bundeswappen. Das Tragen dieser Flagge steht nur dem Heer und den staatlichen Institutionen zu – ein zweckentfremdetes Tragen kann mit Bußgeld bedacht werden. Da der Adler die Souveränität Österreichs symbolisiert, mag der unmittelbare Anlaß die Flüchtlingskrise und die damit verbundenen Grenzverletzungen gewesen sein. Der Träger in rot-weißer Mütze, vereint an der Fahnenstange auch die tschechische und deutsche Flagge.

Die blau-gelbe Flagge dürfte Demonstranten aus der Oberlausitz gehören, kann kann aber auch die Ukrainische Staatsflagge darstellen oder aber die Flagge des ehemaligen Landes Braunschweig.

ukraineDiese kleine israelische Flagge über deutscher und umseitig Berliner Flagge

Israel

soll, so erklärte die Mittfünfzigerin, ihre Sorge um den israelischen Staat und die Juden ausdrücken, deren Rechte sie durch einen erstarkenden Islam gefährdet sieht.

Fortsetzung: zum zweiten Teil – Kleine Flaggenkunde Pegida

Alltag in Deutschland

Sitze gerade mit meiner eritreischen Studiengruppe und konjugiere die Modalverben durch, als es klingelt.

Eritreische Gruppe

In der Tür erscheint ein nach Haut- und Haarfarbe, Kleidung, Mimik, Gestik und Sprache vermutlich gebürtiger Deutscher. Kein regionales Idiom, Herkunft überhaupt nicht nachweisbar. Er stellt sich als Eigentümer des Hauses vor und wolle den Zustand der Wohnungen begutachten. Erschrickt ein wenig, einen Landsmann vorzufinden. „Wer sind Sie?“ – Nenne meinen Namen: „Gebe Deutsch“ – „Sehr gut! Können Sie nicht auch die Männer in der Wohnung gegenüber unterrichten? Die brauchen Beschäftigung“ – „Kann leider nicht die ganze Welt retten. Ist ohnehin etwas schwierig; das sind Somalier, ganz anders als meine Eritreer“ – „Ja, das sieht man. Hier herrscht ja Ordnung, wie ich sehe. Da drüben ist alles drunter und drüber.“

Ich frage ihn, ob er tatsächlich der Eigentümer sei. „Ja, habe die Häuser vor zwei Tagen gekauft und wußte gar nicht, daß Immigranten darin leben.“ Frage mich, ob das eine angenehme oder böse Überraschung gewesen sei. Erzähle ihm dann vom fehlenden Antennenanschluß in allen Wohnungen und von dessen Notwendigkeit, wenn diese Menschen tatsächlich Deutsch lernen sollen. „Ah ja, ich habe es notiert“ Ich sehe weder Stift noch Blatt – wurde wohl aufs innere Whiteboard geschrieben und sogleich wieder weggewischt. Leider fehlt mir die Geistesgegenwart, gleich nach der Telefonnummer zu fragen.

Dann erscheint doch noch ein nichtimmigrantischer Bewohner im Treppengang, Frisur eines Amazonas-Indianers, rosa T-Shirt mit eingeschnittenen Löchern, Erbsenbrust, quallige Konsistenz. Gehört vermutlich einem der 58 Minderheitengeschlechter an. Muß bedauerlicherweise meinen mangelnden Bildungsstand in diesen Fragen beklagen. Der Mensch spricht eine Art Deutsch, gestikuliert wild, beschwert sich wohl über irgendetwas, defekte Rohre. Wir hören zu und beschließen nach 30 Sekunden, ihn zu ignorieren, was er anstandslos hinnimmt. Hausbesitzer bedankt sich bei mir – „Wie war noch mal Ihr Name?“ Schalte noch immer nicht. Tür zu. Weiter im Stoff. „Senaid, konjugiere bitte ‚wollen‘“